Start Auto und Verkehr 50 Jahre Capri: Für Ford stehen die “Classic Days Schloss Dyck” im...

50 Jahre Capri: Für Ford stehen die “Classic Days Schloss Dyck” im Zeichen des legendären Volks-Coupés

Teilen Sie diesen Artikel: 50 Jahre Capri: Für Ford stehen die “Classic Days Schloss Dyck” im Zeichen des legendären Volks-Coupés


50 Jahre Capri: Für Ford stehen die “Classic Days Schloss Dyck” im Zeichen des legendären Volks-Coupés. Der Ford Capri feierte 1969 Premiere und entwickelte sich sofort zum Millionenerfolg. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6955 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”

Köln (ots)

– Das erschwingliche Traumauto: Der Ford Capri feierte 1969
Premiere und entwickelte sich sofort zum Millionenerfolg

– Sportwagen-Ikone und Porsche-Schreck: Der besonders leichte und
150 PS starke Capri 2600 RS läutete 1970 eine imposante
Motorsport-Ära für Ford ein

– Behutsam weiterentwickelt: Zweite Capri-Generation kombiniert
Coolness mit nochmals größerer Alltagstauglichkeit und
verbesserter Sicherheit

– Höchste Evolutionsstufe der Capri-Idee: Dritte Modellgeneration
gipfelt im limitierten Ford Capri Turbo mit 188 PS

– Ford unterstützt Old- und Youngtimer-Festival rund um das
historische Wasserschloss in der niederrheinischen Gemeinde
Jüchen bei Düsseldorf

– Ford Sonderläufe am Samstag (ca 12:45 Uhr) und Sonntag (ca.
12:30 Uhr) sowie Demorunden des Gruppe 2-Capri und DTM-Sierra
XR4Ti

Allein der Name: Capri! Da schwingt Sehnsucht mit, italienische Leichtigkeit und der spezielle Sinn für das Schöne, denn die vielbesungene Ferieninsel im Golf von Neapel war lange Zeit das Traumziel deutscher Urlauber. Seit nunmehr 50 Jahren sorgt aber auch ein besonderes Automobil für glänzende Augen, wenn das Stichwort “Capri” fällt: 1969 kam das längst legendäre Sportcoupé von Ford auf den Markt – und löste ebenfalls Sehnsüchte aus. Die mussten keinesfalls unerfüllt bleiben: Die Preisliste des eleganten Zweitürers mit der langen Motorhaube begann moderat bei 6.995 D-Mark. Kein Wunder, dass sich der coole 2+2-Sitzer direkt zum Bestseller entwickelte und auch auf der Rennstrecke eine stolze Geschichte schrieb. Ford feiert den runden Geburtstag seines Millionenerfolgs mit einer Ausfahrt vom Werk Köln-Niehl zu den diesjährigen “Classic Days” auf Schloss Dyck unweit von Neuss, an der rund 20 seltene und besondere Exemplare aus der 17-jährigen Modellhistorie der Baureihe teilnehmen. Sie sind anschließend in der sogenannten “Cherry Lane” sowie bei Ford Capri-Sonderläufen auf der Rundstrecke zu sehen, während der spektakuläre Gruppe 2-Capri RS im Fahrerlager seinem Start bei den “Tourenwagen Classics” entgegenfiebert.

Zurück

5. Die erste Capri-Generation (1969 – 1973): Dem Volks-Coupé fliegen die Herzen zu

Wenn Schönheit und Einfachheit sich zu etwas Greif- und Begreifbarem verbinden, erreicht ein Automobil eine besondere Magie: Mit seinen betörenden Formen weckte der Ford Capri Begehrlichkeiten und Träume – die sich nach dem Aufwachen durchaus erfüllen ließen. Schon von der ersten Modellgeneration liefen in nur fünf Jahren eine Million Exemplare vom Band. Am Ende sollten es fast doppelt so viele sein…

Die straffen Formen dieses automobilen Kulturguts, seine klaren Flächen und Konturen waren das Werk des amerikanischen Designers Philip T. Clark, Schöpfer des ebenfalls kultigen Ford Mustang. Ursprünglich hätte der Capri übrigens Colt heißen sollen. Aber wie sich herausstellte, führte bereits ein fernöstlicher Hersteller diesen Namen in seinem Modellportfolio. Im Januar 1969 gab das neue Coupé seine internationale Publikumspremiere auf dem Brüsseler Automobilsalon. Im Februar 1969 schließlich betrat der Capri die Arena, in der sich der Erfolg eines Modells letztlich entscheidet: die Showrooms der Händler. Für ihn wurde es zu einem überzeugenden Heimspiel.

Capri 1300, Capri 1500, Capri 1700 GT, Capri 2000, Capri 2300 GT: Insgesamt fünf Modellvarianten standen zur Markteinführung zur Wahl – bis 1,7 Liter Hubraum mit V4-Motorisierungen, darüber als Sechszylinder. Das zugehörige Leistungsspektrum reichte von eher defensiven 50 bis zu 108 PS, damals ein durchaus respektabler Wert. Damit beschleunigte der Capri 1300 verträumt in 22,7 oder als 2300 GT sportlich in 10,8 Sekunden auf 100 km/h, die maximale Reisegeschwindigkeit lag zwischen 133 und 178 km/h. Im Herbst 1969 rückte eine stärkere Version des 2300 GT zum Oberhaupt der Modellfamilie auf. Mit scharfen Nockenwellen, Doppelrohrauspuff und Modifikationen an Zündung und Vergaser servierte sie die satte Motorleistung von 125 PS – ein ziemlich heißer Ofen, der den prestigeträchtigen Sprint auf 100 km/h wie ein Sportwagen in 9,8 Sekunden absolvierte und ein maximales Marschtempo von 190 km/h vorweisen konnte.

Bis zum Modellwechsel Ende 1973 hatten diverse Modifikationen und Modellpflege-Maßnahmen die Serie frisch gehalten und dabei auch das Motorenprogramm einbezogen. Anstelle der V4-Aggregate zogen moderne 1,3- und 1,6-Liter-Reihenvierzylinder aus dem Ford Taunus-Programm mit 55 und 72 PS beziehungsweise 88 PS unter die lange Fronthaube. Zugleich stand der 140 PS starke 3,0-Liter-V6, der sich bereits im Granada und Consul GT bewährt hatte, nun auch für die deutschen Capri-Modelle zur Verfügung.

Die Ikone innerhalb der Capri-Familie aber war und ist aus Sicht vieler Enthusiasten, Fans und Motorsportfreunde der 1970 vorgestellte 2600 RS:, das bis dato sportlichste Modell der Marke überhaupt. Für 15.800 DM erhielten Sportfahrer ein Auto mit sechs Zylindern, Kugelfischer-Einspritzung, tiefergesetztem Sportfahrwerk und einer munteren Leistung von 150 PS. Mit seiner mattschwarzen Motorhaube und dem markanten Doppelscheinwerfer-Gesicht in Motorsport-Konfiguration tauchte er schon bald auf Augenhöhe mit der erfolgsverwöhnten Porsche-Phalanx auf. Die Homologationsauflage von 1.000 Einheiten – kräftig nachgeschärft mit Leichtbauzutaten wie Magnesiumfelgen, Plexiglasscheiben und Kunststofftüren – legte den Grundstein für eine außergewöhnliche Rennsportkarriere.

Zurück

Teilen Sie diesen Artikel: 50 Jahre Capri: Für Ford stehen die “Classic Days Schloss Dyck” im Zeichen des legendären Volks-Coupés

- Advertisment -

Must Read